YOOtheme Pro 5: Wieder besser, schneller und schöner! 🚀
Diesen Blog-Artikel habe ich auf dem publishing.blog veröffentlicht.
In der WordPress- und Joomla-Welt gibt es wieder spannende News: Die Hamburger Firma YOOtheme hat die Version 5 ihres beliebten Pagebuilders herausgebracht und dabei einen besonderen Fokus auf Datenschutz und Ladezeiten gelegt.
Natüüüüüürlich habe ich YOOtheme 5 sofort getestet und so berichte ich hier von meinem ersten Eindruck.
PS: Screenshots von YOOtheme geklaut. Danke sehr! 😇
Kürzere Ladezeiten
Ein Evergreen-Thema im Web – die Ladezeiten. Und so kommen auch in diesem Update rasante Verbesserungen:
- Überarbeitetes Framework: Durch Überarbeitung und Finetuning der PHP-Codebasis konnte die Performance eindrücklich gesteigert werden.
- Lazy oder On-Click Loading für Videos: Lazy Loading von Videos – also das Laden erst ab dem Zeitpunkt, an dem das Video in den sichtbaren Bereich gescrollt wird – ist in YOOtheme Pro Standard. Oder, wenn sie ein Vorschaubild haben (z. B. wenn kein Cookie Consent dafür gegeben wurde), nach Klick auf den Play-Button. Wenn das aus irgendeinem Grund nicht gewollt ist, kann man in den Video-Einstellungen angeben, dass ein Video «eager» – also sofort, wenn die Seite aufgerufen wird – geladen werden soll. Das funktioniert sowohl für YouTube-, Vimeo- als auch selbst gehostete Videos.
Der Speed-Test: Ich habe bei einer meinerm YOOtheme 4.5-Seiten einen Page Speed-Test gemacht, dann YOOtheme auf die Verison 5 geupdated und nochmals einen Page Speed-Test gemacht. Das Ergebnis hat mich ziemlich vom Hocker gehauen: Die Performance auf Mobile wurde von 76 auf 96 gesteigert und auf Desktop von 91 auf 100, nur durch das Update!
Datenschutz
Ein Feature, das zwar jetzt nicht unmittelbar überlebenswichtig gewesen wäre, aber mein Leben viel einfacher macht, ist der neue, native Cookie Consent Manager. Mit «nicht überlebenswichtig» meine ich, dass man als gewissenhafte/r Webler/in natürlich schon seine Tools hat, um funktionale, hübsche und/oder lustige Cookie Banner zu erstellen. Wer YOOtheme schon kennt, fragt sich jetzt vielleicht: «Es gab es nicht schon einen Cookie Banner in YOOtheme?» Ja, gab es, aber der war eher beschränkt in seiner Versatilität.
Mit dem neuen, integrierten Cookie Consent Manager wird das nun so wie mit einem externen Plugin. Man kann sich seine Skripte «zusammenklicken» und hat immer noch die Möglichkeit, wenn nötig, eigene Skripte zu setzen.
Als Zückerchen: Bevor das Einverständnis gegeben wurde, lädt YOOtheme bei YouTube-Videos, Google- oder Open Street-Maps automatisch ein Platzhalterbild. Und ein Zückerchen für WordPress-User: Da die offizielle WordPress Consent API integriert wurde, funktioniert das Ganze auch bei Verwendung von Third-Party-Tools wie WooCommerce ohne weitere Konfiguration.

Videos als animierte Bilder
Dass man Videos im Page Builder in allen Elementen auch einfügen kann, wo man Bilder einfügen kann, ist nicht neu. Was neu ist, ist ein cooles Design-Feature: Man kann neu Videos einbauen, die sich wie Bilder verhalten (so ähnlich wie GIFs). Das heisst, sie sind automatisch stumm, werden geloopt und haben keine störenden Kontroll-Elemente. Zudem kann man wählen, ob sich die «Video-Bilder» von Beginn weg bewegen sollen oder ob sie erst beim Drüber-Hovern abgespielt werden. Ich liebe dieses Design-Feature, und rate, es mit Bedacht einzusetzen, sonst verliert es seine Anmutung. Wir wollen schliesslich nicht zurück in die Blütezeit der Gifs zurück, oder? 🙂

Dynamische Inhalte von verwandten Inhalten mappen
Das ist noch so ein neues Lieblingsfeature von mir. Wenn du bis hierhin gelesen hast, bist du wahrscheinlich schon so tief im Web-Thema drin, dass dir Dynamic Content ein Begriff ist. Das heisst, man erstellt statt einer einzelnen Seite eine Vorlage zum Beipiel für Beiträge. In dieser Vorlage sagt man dann, der Beitrags-Titel kommt immer hier, das Datum immer hier, etc und so kommen zum Beispiel alle Blogbeiträge immer gleich daher. Was jetzt neu ist, ist dass man beim Mappen dieser Felder nicht mehr nur noch die Felder des Beitrags zur Verfügung hat, sondern z.B. sich auf die Kategorie hochklicken kann, von dort aus sogar auch in die Oberkategorie dieser Kategorie (wenn vorhanden) und die Felder davon auswählen.
Datums-Filter
Ooooooh, das habe ich mir schon so lange gewünnscht und jetzt ist’s ohne Tricks in YOOtheme möglich: Beiträge können nun relativ zu einem beliebigen Datum oder aus einem bestimmten Zeitraum angezeigt werden. Besonders nützlich für Seiten, die z.B. bevorstehende Veranstaltungen anzeigen möchte, die danach als vergangener Event angezeigt werden soll. Oder man kann Events zum Beispiel nach Monaten sortieren. Auch hier ist es wie beim Cookie Consent Managar: Das war vorher auch möglich, aber halt nicht so total einfach aus dem Page Builder heraus.
IDs und Klassen für Sammelelemente
In YOOtheme gibt es sogenannte «Multiple Item Elements». Das sind Elemente, wie z. B. eine Bildergalerie, die mehrere Einträge hat – pro Bild einen. Diesen einzelnen Einträgen konnte man bisher keine eigene ID oder Klasse zuordnen. Das hat sich jetzt mit YOOtheme 5 geändert. Ein Klassiker: Man macht ein Logo-Grid z.B. mit Sponsoren und die quadratischen Logos erschlagen einen im Vergleich mit den querformatigen Logos fast, wenn alle die gleiche Breite haben. So kann man nun mit Klassen oder IDs jedes Logo einzeln ansteuern und per CSS fein-justieren, ohne ein Grafikprogramm zu Hilfe zu nehmen.
Weitere coole neue Features
So, das waren meine persönlichen Highlights. Das Update auf YOOtheme Pro 5 ist jedoch sehr umfangreich und ich möchte noch ein paar weitere coole neue Features ansprechen, die ich hier aber nicht weiter ausführe, da sie sehr spezifisch sind und vor allem bei Personen, die bereits mit YOOtheme Pro arbeiten, glänzende Augen verursachen:
- Diverse designtechnische Verbesserungen, wie einfach einzustellende Paddings und Margins, weiter Darstellungsmöglichkeiten innerhalb von Grids, weitere Design-Vorlagen und mehr.
- Bidirektionale Relationships: Sehr vereinfacht gesagt bedeutet das, dass Beiträge nun untereinander kommunizieren können.
- Language Switcher: Sprachwechsler können nun direkt als Menüpunkt integriert werden und fügen sich so nahtlos ins Design ein. Bisher war für’s Styling eines Sprachwechslers häufig noch ein bisschen manuelle CSS-Arbeit nötig.
- Menü-Element: Neu gibt es ein Multi-Level-Menü-Element, das überall auf der Website eingesetzt werden kann. So kann man z.B. Kategorien als Hauptmenü-Punkt und die Unterkategorien als Untermenü-Punkte anzeigen lassen, ohne ein Widget (WordPress) oder Modul (Joomla) zu benötigen.
- …
Hui… und es gäbe noch so viel mehr. Ich mach aber an dieser Stelle halt, denn irgendwann kann man sich ja auch gar nicht mehr alles merken. Wenn du bis ins Detail informiert sein möchtest, findest du alles hier im Blog-Beitrag von YOOtheme zum Release. Oder meld dich bei mir – ich rede seeeehr gerne über YOOtheme. 😉